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Interferon

Interferon ist soweit ich weiß ein Hormon, dass vom Körper selbst gebildet wird. Interferone werden für die Behandlung von chronischen Erkrankungen eingesetzt.

Lesen Sie gleich hierzu eine Geschichte von Hilke*.

Geschichte von Hilke*

Ich habe mich sehr gefreut, dass mir Hilke* (Name geändert) die folgende Mut-Mach-Geschichte geschickt hat. Auf die Frage, welche Botschaft Sie anderen Betroffenen mitgeben möchte, schreibt sie: Nie den Mut verlieren, positiv Denken und wenn möglich, nachholen was man immer mal machen wollte. Das Leben kann auch mit MS noch schön sein. Und hier ist ihre Geschichte:

"Ich bin ebenfalls an MS erkrankt, bin Jahrgang 57 und möchte Ihnen nur kurz einen Einblick in meinen Krankheitsverlauf geben.

Der erste Schub trat im Sept. 96 auf, doch eine sichere Diagnose gab es nicht. Nach weiteren Schüben (Sehnerventzündungen, Koordinationsstörungen ect.) erfolgte im Okt. 97 die sichere Diagnose MS und seitdem spritze ich ein Interferon. Im ersten Jahr erhöhte sich die Schubrate, sodas ich ich keinen Sinn in den Spritzen sah und aufhören wollte. Doch ohne, sagten die Ärzte, hätte ich vielleicht sogar 12 Schübe im Jahr. Also habe ich durchgehalten. Von Sept. 99 bis Dez. 2002 war ich schubfrei, bis ich meinen Arbeitsplatz verlor. Sofort bekam ich wieder einen Schub, dem weitere folgten. Seit April 2003 bin ich berentet. Anfangs kam ich mir plötzlich ziemlich wertlos vor, doch inzwischen genieße ich das Leben. Nachdem ich im Febr. 2004 ein Zytostatikum bekam, hatte ich innerhalb von 7 Wochen drei Schübe und saß kurze Zeit im Rollstuhl. Seit Mai 2004 bekomme ich zusätzlich alle drei Monate eine Cortison-Stoßtherapie und war bis Aug. 2009 beschwerdefrei und kann auch wieder prima gehen. Wer es nicht weiß, glaubt nicht, daß ich krank bin. Laut Neuro war es im Aug. ein Schub, doch ich glaube immer noch, es lag auch mit am heißen und schwülen Wetter. Also wäre ich seit Mai 2004 schubfrei und bleibe es auch weiterhin. Rollstuhl und Rollator sind im Keller gut aufgehoben.


Ich sage mir immer, ich habe zwar MS, doch die MS hat mich nicht. Ich hole nun Dinge nach, wofür während der Berufstätigkeit (Leiterin eines großen Schuhgeschäftes mit Zusatzaufgaben) keine Zeit war. Als erstes bin ich 2002 endlich Ballon gefahren, inzwischen im Hubschrauber mitgeflogen, alles Dinge, die ich immer mal machen wollte. Ich besuche Lesungen und Ausstellungen, nähe hochwertige Teddybären, liebe Home-Decoration und genieße Haus und Garten. Somit hat die MS und darauf erfolgte Berentung auch etwas Gutes für mich.

Was die Zukunft bringt weiß ich nicht, doch jetzt genieße ich das Leben. Sehr wichtig ist außerdem die Hilfe meines Mannes, der mir die Spritzen gibt und immer für mich da ist." ####




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