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Fortsetzung von Christa*`s Geschichte

Fortsetzung von der Geschichte von Christa*

Dann im Dezember 2007 dachte ich mir, ich könne ja mal zu der verschobenen Vorsorgeuntersuchung gehen. Da kam der nächste Schlag: Beidseitiger Brustkrebs, lt. Biopsie alledings erst im Vorstadium. In dieser Phase habe ich meine frühere Hausärztin verloren, die mir und meinem Mann erklärte, ich sei an meiner Krebserkrankung selbst Schuld, ich solle meine Familie vergessen und ich solle in die Schweiz zu einem Prof gehen, der für seine Klinik 'Eintrittsgeld' verlangt. Bei der OP - beide Brüste wurden abgenommen um weitere Behandlungen und Ungleichgewichte zu vermeiden - zeigte sich, dass es die aggressivste und schnellwachsendste Krebsart war.


Abbildung: Tiere sind auch eine gute Therapie -



Nach 2 weiteren OPs stellte mich der behandelnde Arzt vor die Alternative, entweder nichts zu tun bei einer Überlebenschance von unter 5% oder die härteste Tour zu fahren. Natürlich machte ich mit mit 6 Chemos, 33 Bestrahlungen und einer weiteren ChemoTour über 1 Jahr. Nach der 2. Chemo brauchte ich auch im Haus wieder den Rollator. Schon seit Beginn der Chemos bekam ich von einer Freundin Effektive Mikroorganismen, auf Honigbasis fermentiert, die mir halfen, die Darmflora trotz der Infusionen und der dann verabreichten heftigen Medikamente einigermaßen in Ordnung zu halten. Über sie wurde ich mit EM-Gold (Effektive Mikroorganismen) bekannt gemacht, das mir unheimlich Energie gab.

Die Strahlenärzte hatten Angst, mit der Bestrahlung, besonders auch des Brustbeins, zu beginnen, weil die Blutwerte, vor allem der Hb-Wert so schlecht waren. Alle 2 Tage wurden die Werte überprüft und, zum Erstaunen der Ärzte, hatte ich am Ende einen 'gesunden' Hb-Wert von 12,8. Nur hatte ich stattdessen Lymphödeme. Eine sehr gute Lymphdrainage und entsprechende Übungen aus dem Qigong ermöglichen es mir inzwischen, damit sehr gut klar zu kommen. Ich habe die Chemos endlich überstanden, mein Gleichgewichtsinn ist durch tägliches Training mit Pferd, Hund und Haushalt fast unauffällig, mein Gesicht ist fast wieder gerade, auch wenn es länger als die 2 Jahre gedauert hat, die die Neurologen als Entwicklungszeitraum genannt hatten. Ich habe halbwegs gelernt mit 1 Ohr zu hören und ohne das linke Auge zurecht zu kommen. Ich darf sogar wieder bei Tageslicht Auto fahren.

Meinen Hund habe ich „Phil“ genannt, weil mir der „PH-Laut“ am meisten Schwierigkeiten machte und ich ihn damit so täglich üben musste. Und mein Pferd wird wieder zickiger als wäre er der Meinung, ich könne wieder so gut reiten, dass er es sich erlaben könne. Ich habe gelernt viele meiner Macken zu kompensieren.

Abbildung: "Ich nannte meinen Hund Phil, um das PH zu lernen" -

Meine Familie, meine Tiere und viele liebe Menschen haben mich darin unterstützt nie aufzugeben. Ärzte und Therapeuten, vor allem die Schulmediziner, stehen vor einem Rätsel, wie ich das geschafft habe, doch alle freuen sich mit mir über das Ergebnis. Die Grippe- und Erkältungswellen der letzten Monate habe ich als einzige in Familie und Freundeskreis ohne Erkrankung überstanden. Man darf (sich) nie aufgeben, auch wenn's manchmal weh tut - körperlich und/oder seelisch aufgrund der Reaktion von 'lieben Mitmenschen'.

Im Frühsommer habe ich meine Geschichte aufgeschrieben, vornehmlich, um mit mir selbst ins Reine zu kommen, aber auch um meine Erfahrungen mit positiven und negativen Faktoren an andere weiterzugeben. Wenn Sie meinen, meine Geschichte könne für ihre Seite interessant sein, dann schick ich sie Ihnen anbei gerne zu." ###

>>> zur nächsten Geschichte unter dem Motto "Nicht aufgeben" von Konrad*

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