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Über mich

Zu meiner Person

Meine Krankheit, Multiple Sklerose, die mir kurz nach der Geburt meines 2.Kindes mit 35 Jahren diagnostiziert worden ist, hat mein Leben schon ganz schön umgekrempelt. Vor 10 Jahren wurde mir gesagt: "Sie sind ein ganz schlimmer Fall. In spätestens einem halben Jahr sitzen Sie für immer im Rollstuhl." Diejenigen, die mich nicht kennen und mich heute irgendwo treffen, würden jetzt nicht glauben, dass ich überhaupt krank bin. Das heisst aber nicht, dass ich von meiner MS gar nichts merke! Und selbst wenn ich noch immer komplett auf den Rollstuhl angewiesen wäre, wäre das ja kein Makel! Ich hatte und habe wie gesagt auch meine Schübe, aber es ist so viel wieder geheilt. Was genau dazu geführt hat, dass es mir wieder besser geht, weiss ich nicht genau. Gut, ich tue auch etwas dafür, dass es mir gut geht, achte auf meine Gesundheit, nehme nur ganz bestimmte Medikamente, bin ein positiv denkender Mensch und arbeite ständig an mir. Aber vielleicht habe ich auch einfach Glück, einen leichteren Verlauf zu haben.

Abbildung: Birgit Sonnenschein -

Ich glaube, dass mein Positives Denken sicherlich hilfreich dabei war, dass meine Schübe so gut geheilt wurden. Allerdings war das sicher nicht ausschlaggebend. Ich hatte vor allem stets ganz viel Halt in meinem Mann, meinen Kindern und guten Freunden und immer hatte ich den tiefen Glauben „Das schaffe ich schon“. Ich kann heute und konnte auch - von einigen kurzenTiefpunkten, die jeder einmal hat, abgesehen - voller Überzeugung sagen: Es geht mir gut! Von all den Schüben ist fast nichts geblieben, ich habe eine hohe Lebensqualität. Den Meisten ist nicht bekannt, dass so Viele mit MS völlig ohne Einschränkung gut leben können. Sie selbst haben bestimmt schon einmal einen MS-Kranken getroffen, von denen Sie nicht im entferntesten ahnen würden, dass er überhaupt krank ist. Und selbst wenn das so wäre, wäre das ja nun auch nicht schlimm! Es kommt auf den Menschen allein an, der Rest ist unwichtig. Für mich als Perfektionistin war es schwer, mich damals zum ersten Mal in der Öffentlichkeit mit Rollstuhl zu zeigen nach dem Motto: "Seht her - ich bin doch nicht so perfekt, ich habe MS", aber irgendwie war ich dann auch stolz auf mich. Endlich hatte ich den Mut, mich so zu zeigen wie ich wirklich bin.

Es kommt immer darauf an, was man draus macht. Ich kenne schwerbehinderte Menschen, die mit bemerkenswerter Weise mit ihrem Schicksal klarkommen, sich zum Teil noch für andere einsetzen und die es vor allem geschafft haben, trotzdem glücklich zu sein. Darauf kommt es an. Und manchmal brauchen wir dazu auch einen Anstoss und vor allem auch eins: Mut und Hoffnung. Aber alles hat vielleicht auch manchmal seinen Sinn. Ohne meine MS wäre ich vielleicht eine ganz blöde, eingebildete Managerin geworden – wer weiss? Ich war schliesslich auf dem Wege dahin. Ich kann nun jederzeit sagen: Ich möchte mit niemandem tauschen. Es ist gut so, wie es ist.

Und um anderen Menschen Mut zu machen und endlich wieder Hoffnung zu geben, kam ich auf die Idee mit dieser Homepage. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Sie Ihnen gefällt und noch mehr, wenn Sie dem ein oder anderen hilft.

Sonnige Grüße

Ihre Birgit Sonnenschein

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