... ERNÄHRUNG

So wichtig ist die Ernährung

Wie sehr die Ernährung beim Wohlbefinden eine Rolle spielt wissen wir zum Beispiel durch Diabetes. Es ist nicht allzu schwer, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren, doch zur Heilung von Krankheiten ist eine spezielle Diät vonnöten.




Viele Menschen wurden durch eine reine Ernährungsumstellung geheilt. Dazu bedarf es häufig grosser Disziplin. Erfahren Sie hier Geschichten von Menschen, denen genau das geholfen hat. Zuvor habe ich aber noch einen wichtigen Hinweis: dieses Kapitel dient der Information über eine Ernährungsbehandlung. Wer sie sie anwenden, tun Sie dies in eigener Verantwortung. Diese Homepage beabsichtigt nicht, Diagnosen zu stellen oder Therapieempfehlungen zu geben. Bitte konsultieren Sie vor einer Ernährungsumstellung unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Geschichte von Paula* über Polyarthritis

Die Geschichte von Paula* (Name geändert) zeigt, dass wir manchmal mit aller Kraft nach unserem Weg suchen müssen und nicht aufgeben sollten. Paula hat es geschafft, mehrere Dinge zu finden, die ihr helfen und hat erst lernen müssen, sich richtig und gut zu ernähren, so dass es ihr hilft und es ihr gut geht. Freundlicherweise hat mir Paula* diesen Text zur Veröffentlichung geschickt, um auch anderen Mut zu machen, die unter einer schweren Krankheit leiden:



"Meine Polyarthritis begann nach der Geburt meines dritten Kindes. Ich war damals schon 39 Jahre alt und wir hatten gerade ein Haus gekauft. Ich dachte: „ Ok , wohl alles zusammen ein bisschen viel“ Alle Knochen taten mir weh und ich fühlte mich wie eine alte Frau. Als die Beschwerden nach längerer Zeit nicht besser wurden, ging ich zum Arzt . Mein Hausarzt stellte ziemlich schnell die Diagnose Rheuma fest und schickte mich zum Rheumatologen.




Nachts plagten mich Schmerzen , dass ich fast nicht schlafen konnte . Wenn ich meinen kleinen Sohn wickeln mußte hatte ich jedesmal Schmerzen in den Fingern , weil es jedesmal weh tat die kleinen Köpfe zu schließen. Gläser und Flaschen öffnete ich in der Zeit nur noch mit der Combizange . Einmal fiel ich sogar mit meinem Baby die Treppe herunter. Zum Glück saß mein Sohn im Maxi- Cosi und uns beiden ist nicht viel passiert.


Meine Ernährungsumstellung

Ich begann zu der Zeit schon mit der Umstellung der Ernährung auf tiereiweißfreie Vollwerternährung. Sie hat mir bis heute sehr geholfen! Zusätzlich hatte ich zu der Zeit noch Beschwerden im Unterleib und mußte operiert werden. Danach bekam ich Beschwerden im Kniegelenk. Es schwoll an und war nicht mehr so gut zu bewegen. Daraufhin verstärkte ich meine Ernährung und stellte mich auf totale Rohkost um. Meine Beschwerden wurden leider nicht besser , ich ging daraufhin wieder zum Rheumatologen . Der flippte total aus , als er mich sah . Ich war auf 57 kg abgemagert bei einer Größe von 177 cm. Er schimpfte mit mir und rief für mich sein gesamtes Prasixteam zusammen. Ich wurde geröngt, am Knie punktiert und mir wurde Blut abenommen. Ich saß auf den Stuhl und ließ alles mit mir machen, aber es liefen die Tränen. Daraufhin sollte ich starke Medikamente und Cortison nehmen. Die Mittel habe ich ein ¾ Jahr genommen, aber leider habe ich sie überhaupt nicht vertragen ( schlechte Leberwerte , Hautjucken , Stimmungsschwanckungen, usw).


Es begannen neue Versuche bei Heilpraktikern und ayurvedischen Ärzten. Zur selben Zeit begann ich eine Pychotherapie . Mein Leben wurde noch mal neu aufgerollt und ich verstand , dass ich früher wohl zu viel Wut in mir getragen hatte, die ich leider nicht raus gelassen habe. Diese Wut zeigte sich jetzt im Körper durch Rheumaschmerzen.


Heute schlucke ich nicht mehr alles runter , sondern sage was mir nicht passt. Gut hilft mir momentan auch eine Therapeutin, die mit der Kinesiologie auf seelische Ebene mit mir arbeitet. Sie bearbeitet meine Probleme von früher und heute. Zum Beispiel falsche Glaubenssätze , die sich in meinem Kopf fest gesetzt haben z.B. Ich will alles perfekt machen. Körper und Seele hängen zusammen und unsere Probleme auf seelischer Ebene äußern sich im Körper.


Endlich keine Rheumaschübe mehr!

Zur Zeit bin ich bei einer Heilpraktikerin in Behandlung , die mit chinesischer Akupunktur mein Knie behandelt. Mein Knie ist immer noch geschwollen, aber ich habe keine Rheumaschübe mehr wie früher. Ich kann nachts wieder schlafen und meine Gelenke schmerzen nur noch bei Wetterwechsel oder bei Krankheit . Letztens ging es mir so gut, dass ich alle meine alten Tabletten weggeworfen habe. Schmerzmittel brauche nicht mehr.


Ich kann nur jedem empfehlen es immer wieder neu zu versuchen. Es gibt viele Wege zur Heilung , nicht immer greift alles , aber man soll die Hoffnung nie aufgeben. Geht mehr nach eurem Bauch gefühl und vertraut euren Kräften, dann bekommt ihr den Weg gezeigt. Und wenn Ärzte und Therapeuten euch schlecht behandeln, wehrt euch. Sagt ihnen was ihr nicht möchtet, ihr müsst besser für euch sorgen, das habe ich durch diese Krankheit gelernt. Mich besser um mich zu kümmern." ###

Auf die Frage an Paula*, was ihr am meisten geholfen hat, schreibt sie: " Es ist wirklich schwierig mich für eine Sache, die meine Krankheit verändert hat, zu entscheiden, aber ich würde mich dann spontan für die Ernährung entscheiden."


Geschichte von Stefan: Vegane Ernährung

Über diese Mut-Mach-Geschichte freue ich mich sehr. Obwohl ich Stefan leider nur selten sehe, bin ich seit Jahren mit ihm befreundet. Er hat wie ich Multiple Sklerose. Jahrelang ging es ihm damit schlecht. Doch endlich brachte die Ernährungsumstellung einen Durchbruch. Es geht ihm wesentlich besser. Und ich freue mich sehr mit ihm darüber. Aber lesen Sie selbst:




"Voila, hier ist meine Geschichte: Ich erinnere mich noch, als die Ärztin 2007 zu mir kam und mir sagte, dass man eine gute und schlechte Nachricht hätte. Die gute Nachricht war, dass ich keinen Hirntumor hatte, die schlechte Nachricht lautete auf einen anfänglichen Verdacht auf Schlaganfall. Leider entpuppte sich diese Diagnose einige Tage später als Multiple Sklerose.





Nachdem meine anfängliche Skepsis, dass es sich hier doch nur um eine Fehldiagnose handeln könnte, verflogen war, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, meine Krankheit in den Griff zu kriegen. Da es in der Verwandtschaft keine Hinweise auf bereits existierende Fälle von MS gab, konnte ich genetische Dispositionen ausschließen. Die Berichte in den Medien dokumentierten ein Nord-Süd-Gefälle. Die Nähe zum Äquator zeigte wenige Fälle von MS, ebenso eine Vermeidung bzw. Verringerung des Kuhmilch-Konsums.


Über eine Internetrecherche stieß ich auf die Seite von Professor Dr. Jelinek, der eine evidenzbasierte Therapie bei MS entwickelt hatte. Dr. Jelinek erkrankte selbst an MS und entwickelte darauf hin seine evidenzbasierte Therapie. Neben einem kompletten Verzicht auf Milchprodukte empfiehlt er einen moderaten Konsum von Fleisch (Geflügel und Fisch) sowie den Konsum von bestimmten Fetten.




Da Fleischkonsum verantwortlich für die Arachidonsäure im Körper ist, die wiederum Entzündungsprozesse im Körper fördert, habe ich mich vor ca. 8 Monaten auf den vollkommenen Verzicht von Fleisch und Milchprodukten entschieden.



DAS ERGEBNIS:

Die extreme Müdigkeit ist wie meine Obstipation verschwunden. Eine erst kürzlich durchgeführte MRT-Kontrolle meines Schädels erbrachte keine neuen Entzündungsherde. Im Gegenteil: Bestehende Entzündungsherde haben sich abgeschwächt!

Und das ganze ohne Einnahme irgendwelcher Medikamente. MS-Symptome sind zwar immer noch vorhanden, doch fühle ich, dass ich auf einem guten Weg bin.



Für mich ist das Bekämpfen der MS ein Puzzle. Die Ernährung spielt für mich eine ganz wichtige Rolle. Ein weiteres ganz wichtiges Puzzleteil ist die die Psyche. Hier hat mir Birgit (Betreiberin dieser Seite) wertvolle Tipps gegeben. Ein für mich ganz wichtiges Motto lautet :
Es ist nicht schlimm hinzufallen, solange man wieder aufsteht!



Ich kann nur Betroffene, die mit ihrer bisherigen Therapie nicht zufrieden sind auffordern, nach Alternativen Ausschau zu halten, die ausserhalb der Schulmedizin liegen.



Viele herzliche Grüße von Stefan " ###




Geschichte: Ernährungsumstellung ist Schubfreiheit

Heute habe ich von Annette Uthoff folgende Mut-Mach-Geschichte erhalten, über die ich mich sehr freue:

" Vor acht Jahren war ich wie vor den Kopf geschlagen: Diagnose Multiple Sklerose (MS).

Ich habe mich damals bewusst gegen den üblichen schulmedizinischen Weg entschieden. Nach der Diagnosestellung fielen mir die Bücher der Ärzte Dr. Joseph Evers und Dr. M.O. Bruker in die Hände. Von Evers, der bei vielen seiner MS-Patienten die Erkrankung durch seine „Evers-Diät“ zum Stillstand gebracht hatte, ist folgender Satz überliefert: „Entweder meine Diät oder der Rollstuhl!“ Das beeindruckte mich tief. Ich fand einiges, was ich irgendwie immer schon gefühlt hatte, nun bestätigt. Der Entschluss, sofort Zucker, Auszugsmehl und Fleisch von meinem Speiseplan zu verbannen, fiel mir daher nicht schwer. Viele Freunde behaupteten damals, so eine Lebensweise wäre ein großer Verzicht. Es kommt auf den Standpunkt an: Für mich wäre es in der Tat ein erheblicher Verzicht ... aber auf meine Gesundheit!

Das Ziel meiner Ernährungsumstellung ist die Schubfreiheit. Das habe ich inzwischen erreicht.


Gegen die Spuren, die die Schübe hinter-lassen haben, fand ich in der SoWi-Therapie ein weiteres wichtiges „Werkzeug“. Lange Zeit galt die Lehrmeinung, dass nichts mehr geht, wenn Nervenzellen zerstört sind. Diese Meinung konnte inzwischen durch die Hirnforschung widerlegt werden. Selbst im hohen Alter ist das Gehirn noch formbar und durch konsequentes Üben können neue Verknüpfungen entstehen. Dass es funktioniert, zeigt die Geschichte von Sonja Wierk. Von ihrer Methode, der Sowi-Therapie, können sogar Menschen mit Schlaganfällen profitieren.



Auf diese Weise habe ich mittlerweile ein gutes Körpergefühl bekommen. Es gibt zwar noch diverse Handicaps, die ich meist nur selbst wahrnehme.

Ich habe gelernt, meine MS anzunehmen und Verantwortung für mich zu übernehmen. Mit meinen beiden starken Verbündeten, einer tierweißfreien Vollwerternährung und der SoWi-Therapie, sehe ich voller Hoffnung in meine Zukunft und möchte auch Menschen mit anderen Erkrankungen ermutigen, sich nicht länger nur behandeln zu lassen, sondern häufiger selbst zu handeln." ###


Mehr über Annette Uthoff erfahren Sie auf ihrer Homepage: www.ms-na-und.de


Geschichte von Ewald*

Ewald* (Name geändert) geht aufgrund seiner Multiple Sklerose seit 1990 jedes Jahr in die Evers-Klinik und dort lernte ich ihn auch kennen, als sehr lebenslustigen und fröhlichen Menschen. Durch ihn bin ich zur Evers-Diät gekommen. Das ist eine spezielle fleischlose Diät vor allem mit Frischkost für MS-Patienten, die Herr Dr.Evers entwickelt hat. Obwohl Ewald schon halbseitig gelähmt war kann er nun wieder zügig mit dem Rollator gehen - er sagt voller Überzeugung, das liegt vor allem an der Evers-Diät... ###



Filmgeschichte: Lorenzos Öl

Vielen ist der Film "Lorenzos Öl" aus dem Jahre 1992 von George Miller vielleicht noch in Erinnerung, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Der Film zeigt, wie Lorenzos Vater Augusto Odone für seinen an ALD erkrankten Sohn ein Heilmittel suchte und eine speziellen Mischung aus Glycerinestern der Ölsäure und Erucasäure zur Vorbeugung gegen Adrenoleukodystrophie (ALD) entdeckte. Diese Geschichte, die hinter diesem Film steht, ist wahr und hat sich tatsächlich so ereignet.


Mary Newport - Hilfe bei Alzheimer

Kokosöl ist bekannt als sehr wertvolles Öl für die Gesundheit. Es wird angewendet zur Gewichtsreduktion, für einen aktiven Stoffwechsel, einen gesunden Cholesterinspiegel und ein starkes Immunsystemm. Ausserdem kann es anscheinend Alzheimer vorbeugen und linden. Das schildert die Geschichte von der Ärztin Mary Newport und ihrem Mann, der mit 50 Jahren Alzheimer bekam. Bei der Suche nach Hilfe für ihn entdeckte sie die Wirkung der entsprechenden Ernährungsumstellung. Die Therapie wird wie das gleichsprachige Buch "Die Keton-Kur" genannt. >>> Hier gelangen Sie zu der Amazon-Seite des Buches "Die Keton-Kur"...


Neue Geschichten gesucht

Haben Sie ihre Ernährung umgestellt und es ging Ihnen deutlich besser? Dann nehmen Sie doch bitte mit mir Kontakt auf, ich wäre Ihnen so dankbar für eine solche Mut-Mach-Geschichte, die auch gerne anonym veröffentliche.


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