Tinnitus und Erschöpfungsdepression

Geschichte von Claudia

Mein Krankheitsbild (wiederkehrende Hörverluste mit Tinnitus) zwang mich in die völlige Zurückgezogenheit, denn ich konnte keinerlei Geräusche um mich herum ertragen. Außerdem konnte ich durch die extreme Erschöpfungsdepression keine sozialen Kontakte oder andere Aktivitäten aufrecht erhalten, da es an Energiereserven mangelte. Ich war gezwungenermaßen der Stille und mir selber ausgesetzt. Trotz meiner monatelangen Zurückgezogenheit war mein Erschöpfungs-zustand nicht besser geworden, Tinnitus und Hörverluste traten immer wieder auf.




Mitten in dieser Niedergeschlagenheit und mit dem Gefühl, von allen verlassen zu sein, fing ich, so laut ich nur konnte, an zu singen. Ich sang die unterschiedlichsten Lob-, Anbetungs-, Dankeslieder und, was ich noch so mochte. Zu der Zeit war mir noch nicht bewusst, welche positive Auswirkung es auf mein Leben hat, wenn ich in Zeiten der Not, Gott Lob- und Danklieder singe. Von da an verbesserte sich mein Zustand fühlbar.


Kurze Zeit später las ich im fünften Kapitel des Jakobusbriefes. Die Verse 14ff sprangen mich förmlich an:
Ist jemand unter euch krank, so lasse er die Ältesten der Gemeinde zu sich kommen; diese sollen dann über ihm beten, nachdem sie ihn im Namen des Herrn mit Öl gesalbt haben; alsdann wird das gläubige Gebet den Kranken retten, und der HERR wird ihn aufrichten.“


Ich fragte mich, warum ich diesen Rat für Kranke noch gar nicht befolgt hatte. Ich glaubte an das, was ich in der Bibel las. Meine TEAM.F-Beraterin und ihr Mann waren für mich ebenfalls meine „Ältesten“. Also beschloss ich, sie bei unserem nächsten Treffen darum zu bitten. Erstaunlicherweise hatten sie unabhängig von mir den gleichen Gedanken und darum beim nächsten Treffen vorsorglich ein kleines Fläschchen mit Öl bereitgestellt. Sie salbten mich mit Öl und beteten für mich. Weder Tinnitus noch Hörverluste sind seitdem jemals wieder aufgetreten. Danke, Jesus! ###





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