Antibiotikum

Antibiotikum

Früher sind Menschen durch eine Erkältung und Grippe oft gestorben. Die Entdeckung des Antibiotikums hat unzähligen Menschen das Leben gerettet.


Die Entdeckung des Penicillins


Eine wahre Geschichte


Ein junger Bauer namens Fleming vernahm bei der Arbeit auf dem Bauernhof eines Tages Hilferufe von dem in der Nähe gelegenen See. Er rettete einem jungen Mann das Leben, der wegen eines starken Krampfes sonst ertrunken wäre.





Einige Zeit später fuhr ein reicher Mann mit einem eleganten, teuren Wagen auf den Bauernhof. Der edel gekleidete Mann stellte sich als Vater des geretteten Jungen vor. Er fragte den Vater des Bauernjungen, wie er die Rettung seines Sohnes wieder gutmachen könnte. Als der dankend ablehnte, fragte er den Bauernjungen, ob er einen Ausbildungswunsch hätte. Er antwortete, er träume so sehr davon, Arzt werden zu dürfen. Aus Dankbarkeit ermöglichte der reiche Mann dem jungen Fleming dieses Studium.


Dr. Alexander Fleming wurde ein berühmter Arzt und entdeckte das Penicillin. Einige Jahre später - zur Zeit des 2.Weltkrieges - erkrankte der Sohn des reichen Mannes auf einer Reise im Mittleren Orient an einer Lungenentzündung. Sein Gesundheitszustand war alarmierend. Das neu entdeckte Penicillin wurde eingeflogen und es rettete sein Leben.

Wer war der reiche Mann?, möchten Sie bestimmt jetzt wissen. Es war Lord Randolph Churchill. Und sein Sohn, dem Fleming zweimal das Leben rettete, war Sir Winston Churchill. Sir Alexander Fleming wurde für die Entdeckung des Penicillins mehrfach ausgezeichnet, 1944 wurde er geadelt und 1945 erhielt er den Nobelpreis. Schliesslich hat er unzähligen Menschen mit seiner Entdeckung das Leben gerettet.


Penicillin ist eines der ältesten verwendeten Antibiotika, dem neben seinem großen medizinischen Nutzen auch die Vorreiter-Rolle für die wissenschaftliche Verwendung dieser Wirkstoffgruppe zugeschrieben wird. Die Entdeckung dieses Wirkstoffs begann mit einer verschimmelten Bakterienkultur. Nach der Entdeckung durch Alexander Fleming wurde die enorme Bedeutung der Antibiotika für die Medizin erkannt, was das moderne Verständnis der Bedeutung bakterieller Krankheitserreger maßgeblich beeinflusst und revolutioniert hat. (Quelle: Wikipedia)



Meine Geschichte von der Borreliose

Wie aus dem Nichts wurde ich vor einigen Jahren plötzlich müde, später war ich richtig krank und konnte mit meinen 25 Jahren sogar nicht mehr arbeiten. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass ich mir im Australienurlaub einen Zeckenbiss zugezogen hatte. Nun, ich hatte in Australien ausserhalb der Städte immer gezeltet, dann geht so etwas schnell.



Von dem Biss hatte ich nichts gemerkt. Aber dadurch bekam ich eine Borreliose, richtig heftig. Ich lag also im Krankenhaus und bekam längere Zeit Antibiotikum, sogar zwei oder drei verschiedene. Eins war das Mittel der Wahl und hat gut angeschlagen. Ich wurde zwar auf der Arbeit gekündigt, weil ich so lange ausgefallen bin. Aber anschliessend bekam ich sofort wieder einen guten Job.



Eines ging mir aber lange durch den Kopf:
In Australien zeltete ich auch ein paar Tage bei Aboriginies, den Ureinwohnern Australiens, im Busch. Eines Tages zeigte uns ein Aboriginie wie man im Busch überleben kann und stellte uns wichtige Tiere und Pflanzen vor. Interessanterweise nahm er mich alleine aus der Gruppe heraus, riss aus einem Busch Blätter ab, auf denen grosse Waldameisen krabbelten und sagte mir ganz eindringlich, ich sollte die Blätter essen. Ungelogen, Blätter mit grossen Waldameisen. Als ich das nicht wollte, redete er noch dringlicher auf mich ein "Du" und zeigte auf mich "Essen!!" sagte er immer wieder. Wie gesagt, einige Wochen später wurde ich so krank. Dank des Antibiotikums wurde ich zwar gesund. Viele Jahre später wurde dann bei mir dann die MS diagnostiziert. Die Ärzte sagen, beides hätte nichts miteinander zu tun. Aber wusste der Aboriginie, der ja mich alleine nur angesprochen hat, insgeheim, dass ich krank werden würde? Hätten die Blätter mit den Ameisen diese Krankheit heilen oder zumindest mindern können? Lange Zeit habe ich bereut, dass ich die Blätter nicht gegessen habe, aber wer weiss ... ###



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