weiter mit der Geschichte von Axel

Fortsetzung der Geschichte von Axel

Ich entschied mich aktiv dazu, mich nicht mehr als Opfer zu präsentieren. Wurde ich dadurch automatisch zum Täter? Die Antwort ist Nein. Man wird zum Täter indem man Krankheiten zulässt. Wenn man ihnen Zeit und Raum gibt sich zu manifestieren, wird man zum Täter an der eigenen Gesundheit. Aber die Verantwortung geht noch weiter. Jeder Mensch sendet auf den unterschiedlichsten Ebenen Signale aus. Bin ich krank, sende ich Krankheit aus. Bin ich gesund, sende ich Gesundheit. Gesundheit die wir alle so dringen benötigen.

Es klingelt an der Tür. Es ist ein Schnupfen. Ich bitte ihn nicht herein. Im Gegenteil. Ich jage ihn mit allen Zitronen die ich im Haus habe davon.
Es klingelt das Telefon: Eine Depression möchte mit mir sprechen. Ich habe keine Zeit. Ich habe mir eine Komödie ausgeliehen. Lachen produziert Hormone die meiner Gesundheit dienen. Also gebe ich Lachen den nötigen Raum.
Ich bekomme einen Liebesbrief von Rheuma und Co. Sie wollen alle mit mir ins Bett. Geht nicht, ich bin in der Sauna und im Whirlpool. Ausserdem habe ich schon ein Heukissen, Kirschkerne, eine Schmusekatze und eine Wärmflasche. Mein Bett ist voll. Für Rheuma gibt es keinen Platz unter meiner Daunendecke.
Ich bekomme eine e-mail: Eine gewisse Muskelschwäche möchte mit mir abhängen. Keine Chance, liebe Muskelschwäche, wann soll ich das machen? Im Studio, im Garten, beim Wandern? Du kannst mir beim Wäsche abhängen helfen, aber da hast du ja keine Lust drauf.
Liebe Krankheiten es tut mir Leid. Ich habe für euch keine Zeit, ich möchte mich lieber um meine Gesundheit kümmern.


Zum Autor: Axel Fischer, Jahrgang 1972, war bis zu seinem 30. Lebensjahr krank. Asthmatische Bronchitis bis zur Erstickungsgefahr in den ersten Lebensjahren. Heuschnupfen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Depressionen und Albträume, Konzentrationsschwierigkeiten, Stoffwechselprobleme, ständige Erkältungen, Muskuläre Dysbalancen,...

Dann 1999 erster Kontakt zu den chinesischen Selbstheilungskünsten Qi Gong und Tai Chi. 2001 Schauspielschule in Berlin und der Satz der Schulleiterrin: "Ein Schauspieler wird nicht krank. Wird er es doch, ist seine Karriere zu 99% vorbei. Denn die Kosten die ein Filmset täglich erzeugt, sind bei Produktionsstop untragbar." Also was war der entscheidende Schlüssel um nicht krank zu werden? Die Antwort: absolute Aufmerksamkeit kleiner Symptome gegenüber. Darauf folgt die Konzentration auf die Abwehr der angekündigten Krankheit. Keine Überreaktion, aber ein angemessenes Verhalten der Gefahrensituation gegenüber.

Sein Lieblingsbeispiel: Der Bandscheiben Vorfall. Der Bandscheiben Vorfall ist die Auswirkung einer jahrelangen Vernachlässigung des Bewegungsbedürfnisses der Wirbelsäule. Dann "plötzlich" passiert es. Beim Koffer heben, beim Auto aussteigen oder beim Popo-Putzen. Die Hülle gibt nach und die Bandscheibe läuft aus. Der Kern drückt auf die Nerven.
Die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben entstand aus Jahrmillionen der Anpassung an Bewegung. Wäre der Körper konzipiert sich nicht zu bewegen würde er anders aussehen. Wahrscheinlich wie ein Würfel. Wenn die Entwicklung des modernen Menschen noch schneller vorangeht, dürfen wir das wahrscheinlich auch noch erleben. Der Würfelmensch."

Axel Fischer - Personal Training, Massage, Rhythmik
Staatlich geprüfter Sport- und Gymnastiklehrer
aus Remshalden-Buoch

###


<<< zurück zur Bewegungslehre des Qi Gong

>>> weiter zum Mut-Mach-Newsletter


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken