Operation von Augenkrankheiten

Augenoperationen

In einigen Jahren wird es vielleicht kaum noch Optiker geben, frei nach dem Motto "Augenlasern statt Brille" - wer weiss?

Die Operationstechniken verzeichnen jedenfalls sensationelle Heilungserfolge. Es ist nicht nur möglich, die Iris, das Augenlid, die Bindehaut, Netzhaut, ja sogar das Schielen operativ heilen.


Geschichte von Elke: Netzhaut lasern

"Vor etwa 10 Jahren bekam ich die Diagnose „Risse und Löcher“ in der Netzhaut beider Augen.
Die Ärzte sagten, dass ich sehr wahrscheinlich blind werden würde. Die Beschaffenheit meiner Netzhaut sei wie ein alter, brüchiger Seidenstrumpf. Eine solche Netzhaut reißt immer wieder an anderen Stellen, bis sie endgültig reißt.

Durch Laser wurde alles geflickt (beide Augen etwa je 1000 Stich). Sie erklärten mir, sie hätten die Löcher und die Risse wie eine Jeansnaht doppelt gelasert. Immer, wenn ich helle Blitze sehen würde, dann wäre eine Blutung im Auge und ich solle dann sofort zum Lasern kommen.
Da ich täglich Blitze in meinen Augen sah, hätte ich mich auf Dauer dort einrichten müssen.
Ich fing an mich mit dem Gedanken vertraut zu machen, irgendwann, in naher Zukunft blind zu sein. Ich traute mich diese Vorstellung zu denken und zu fühlen. Die Blindenschrift wollte ich noch sehend erlernen.


Es kam nicht mehr dazu, denn irgendwann tauchte die Frage in mir auf: „Was will Du hier eigentlich wirklich nicht sehen“? Mit dieser Frage beschäftigte ich mich eingehend und beobachtete meine Augen auf eine völlig andere Weise.Ich spürte, dass meine Netzhaut regelrecht mit mir kommunizierte und ich auf Fragen Reaktionen in Form von vermehrten Blitzen erhielt. Hinzu kamen nebulöse Bildformationen. Das, was ich nie sehen wollte, wurde mir immer mehr gezeigt.
Indem ich mir schonungslose Fragen stellte, antwortete in mir meine Netzhaut in Bildern und Symbolen.


Die Puzzleteile brauchten einige Zeit, um zusammen ein Bild zu ergeben. Die Angst vor der Antwort spielte eine wesentliche Rolle. Ich hatte auch Angst vor der Veränderung, die daraus folgen würde.
Trotzdem habe ich mich damals dafür entschieden. Und die Antwort kam.
Ich hatte ein Leben geführt, welches ich in Wahrheit nicht führen wollte. Mein Inneres wollte frei sein und ich, als Person, hatte Angst davor. Meine Moralvorstellung, meine Erziehung (meine gedachte Sicherheit) kämpfte gegen die Freiheit. Genau diesen inneren Kampf zeigte mir meine Augenerkrankung.


Ich fing an, alle gedachten Vorstellungen emotional zu durchleben und irgendwann konnte ich Entscheidungen treffen. Ich habe Verantwortung übernommen und lebe sehr gut damit. Ich habe die Sprache meines Körpers gelernt, obwohl ich noch immer nicht alles übersetzen kann. Es ist eine Freude täglich zu lernen und Schmerz sehe ich mittlerweile als neue Vokabellektion. Ich konnte immer gut sehen, jedoch hat sich zwischen Netzhaut und Glaskörper Feuchtigkeit gebildet. Ab und zu schwimmen Teile über meine Linsen, die an Fettaugen in einer Suppe erinnern. Damit muß ich und kann ich leben. Das Blitzen ist nach wie vor, aber es hat eine völlig andere Bedeutung für mich. Ausser, daß ich nicht mehr schwer hebe und nicht tauche,oder ins Schwimmbecken springe, kann ich alles tun. Eine Brille brauche ich nicht.

Ich habe meine Erkenntnisse zu meinem Beruf gemacht und bin glücklich andere Menschen im Lernen ihrer Körpersprache zu begleiten." ####

Elke Bergmann
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Geschichte: Operation vom Grauen Star

Meine Mutter hatte früher einen grauen Star und damit sehr starke Sehstörungen, den typischen "Milchblick" und Blendungserscheinungen. Nach der Operation (damals noch unter Vollnarkose) war sie wieder komplett "geheilt" - geheilt darum, weil die getrübte Linse soweit ich weiss bei der Operation durch eine Kunstlinse ersetzt wird, die Sehkraft aber wieder voll hergestellt wird. Die Operation findet heutzutage in der Regel nur noch mit örtlicher Betäubung statt und bei geringem Operationsrisiko werden sehr gute Erfolge erzielt. Die Operation des Grauen Star ist eine der häufigsten Operationen. ###




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