Gib nicht auf!

Lebensmotto: Gib niemals auf!

Ich bekomme Geschichten, die man tatsächlich mit dem obigen Lebensmotto: "Gib nicht auf!" betiteln kann. Aber wie wir alle wissen, gibt es Menschen, die einen unglaublichen Lebensmut an den Tag legen und sich einfach nicht unterkriegen lassen. Auch das ist ein Weg mit seiner Krankheit fertig zu werden.


Geschichte von Christa*

Mit Christa* (Name geändert) habe ich einige Male telefoniert und ich bin beeindruckt von ihrer Kraft und Energie. Sie möchte mit ihrer Geschichte Mut dazu machen, die negativen Diagnosen der Ärzte nicht einfach hinzunehmen, sondern neben der Behandlung auch selbst an sich zu arbeiten. Sie hatte nicht nur gute Therapeuten und liebe Menschen, ihr haben auch die Tiere sehr geholfen, mit der Krankheit fertig zu werden. Hier ist ihre Mut-Mach-Geschichte:



„Ich, 54 Jahre alt, vormals sehr aktiv in Beruf, Sport, Familie und Ehrenämtern, bekam im März 2007, nach dem Wechsel des HNO die Diagnose: wahrscheinlich gutartiger Hirntumor, Größe 2,9cm im Durchmesser, Sitz zwischen den Nerven, die vom Ohr zum Gehirn führen. Nach einer minimal-inversiven OP konnte ich nicht, wie mir vorher in Aussicht gestellt wurde, nach 2-3 Wochen wieder arbeiten, sondern musste neu lernen, meine linke Körperseite zu kontrollieren und zu reden, das Stammhirn war beschädigt. Die linke Gesichtshälfte hing wie nach einem Schlaganfall.



"Ich nannte meinen Hund Phil, um das PH zu lernen"



Erste positive Impulse kamen von der Krankengymnastin in der Reha, die mehr machte als verschrieben und mit der ich mich während der täglichen Übungen im Sack hängend über einem Laufband über unsere gemeinsame Passion, die Pferde, unterhalten konnte.

Wieder zuhause nach 10,5 Wochen halfen mein Mann und meine Freundin mir auf unser Endmaß-Pony - bis dahin ein schreckhafter Chaot. Er, der bis dahin am liebsten im gestreckten Galoppdurch die Gegend raste, trug mich dann voller Vorsicht monatelang im Schritt durch die Reithalle und passte extrem auf mich auf. Auf ihm konnte ich mich, was das Körpergefühl, das Gefühl für gerade, rechts und links anging, neu programmieren.

Dazu kamen Therapien bei einer tollen Krankengymnastin, die mir erste Einblicke ins QiGong gab und einer sehr guten und menschlich sehr netten Logopädin. Es ging mir besser, ich konnte mich am Rollator gehend, auch außerhalb des Hauses wieder selbstständiger bewegen.

>>> Fortsetzung der Geschichte von Christa*


Die Geschichte von Konrad*

Manchmal gibt es Geschichten, die kann man kaum glauben, wenn man Sie hört. Bei dieser Mut-Mach-Geschichte von Konrad* (Name geändert) war ich das und musste mich selbst erst einmal davon überzeugen, dass Sie stimmt. Bisher hatte ich geglaubt, einen Genickbruch könnte man nicht überleben. Aber nicht nur das hat Konrad* überstanden, sondern noch Einiges mehr. Ich habe mich lange mit ihm unterhalten, er sprüht schon am Telefon voller Leben, ist ein wunderbarer Mensch, repariert Dreiräder usw., ist viel für andere da. Lesen hier seine Geschichte:


Motto: Nicht aufgeben!

Niemals aufgeben



"Mein Name ist Konrad*. Ich bin 1961 in der DDR geboren. Mit 16 Jahren habe ich mir beim Spielen das Genick gebrochen. Ich kam sofort ins Krankenhaus und bekam Morphium. Ich wurde außen stabilisiert, hatte 3 Monate lang Gips, d.h.ich stecke in einer Art Gipsweste mit einem Loch jeweils für Gesicht und Ohren.Heutzutage wäre ich sofort operiert worden, aber damals im Osten bekam man Gips. Anschliessend bekam ich eine Halskrause, hatte auch noch starke Schmerzen durch den Genickbruch. Es ist aber alles wieder verheilt, ich habe eine Lehre gemacht, konnte wieder tun und machen was ich wollte.




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